Vorschau


2. März bis 7. Juli 2019

Vernissage am 1. März 2019, 19 Uhr

Franz Bernhard

Franz Bernhard (Neuhäuser, Tschechoslowakei 1934-2013 Jockgrim) gehört zu den wichtigsten Bildhauern der Nachkriegsgeneration. Seine Skulpturen bestehen vorwiegend aus Holz und Corten-Stahl, zu denen begleitend großformatige Graphiken entstanden. Ab 1959 studierte Bernhard Bildhauerei bei Wilhelm Loth und Fritz Klemm an der Kunstakademie Karlsruhe. 1977 war er Teilnehmer an der documenta 6.

Für das MMK ist diese Ausstellung als erstes eigenes Projekt der neuen Museumsleitung in mehrerer Hinsicht ein Glücksfall. Erstens stammt Bernhard aus dem Böhmerwald. Damit entspricht die Ausstellung dem Wunsch des Museumsgründers H. E. Wörlen, einen Schwerpunkt des MMK auf Künstler aus dem Länderdreieck um Passau zu legen. Zweitens sind Bernhards Skulpturen zwar abstrakt, verlieren jedoch nie den Bezug zur Figur. Somit vereinen sie zwei Kriterien in sich, die die moderne Kunst vom Expressionismus bis heute kennzeichnen – und damit von einemkunsthistorischen Zeitraum, den das MMK in seinen Ausstelllungen traditionell abdeckt. Und drittens eröffnet im Sommer 2019 ein ausschließlich Franz Bernhard gewidmetes Museum in Karlsruhe. Die Leihgaben werden ab diesem Zeitpunkt größtenteils örtlich fest gebunden sein; eine Ausstellung wie im MMK Passau wird in der Folgezeit nicht mehr zu realisieren sein.


13. April bis 23. Juni 2019

Vernissage am 12. April 2019, 19 Uhr

Annerose Riedl

Parallel zu den abstrahierten Skulpturen von Franz Bernhard zeigt das MMK eine kleine Ausstellung mit Annerose Riedls figurativen Skulpturen, die von einem subtilen Humor kündenden und in der Tradition der regionalen Holzschnitzerei wurzeln.


Parallel eröffnet:

Neu in der Sammlung

Anlässlich des 5. Todesjahres des Stiftungsgründers Hanns Egon Wörlen präsentiert das MMK die aktuellsten Neuerwerbungen, darunter Skulpturen und Graphiken von Hannsjörg Voth, Waltraud Danzig und Sepp Auer. Sie zeigen, wie sich die Sammlung in Anknüpfung an die Museumsarbeit von Hanns Egon Wörlen heute weiterentwickelt.