Verena von Gagern-Steidle. Die Antwort des Bildes

16.10.2020 - 31.01.2021

Was sehen wir, wenn wir ein fotografisches Bild sehen? Die Fotografin Verena von Gagern-Steidle (*1946 in Bonn), lebt und arbeitet im Rottal) schuf in rund 50 Jahren ein vielschichtiges Werk und befragte dabei immer auch das Medium. So lässt sie in den 1980er Jahren Polaroid-Serien unwiederbringlich unter Schichten von Gold und Silber verschwinden: Die Fotografin wird zur Alchemistin. Häufig fotografiert von Gagern-Steidle vorgefundene Alltagsrealität. Ihr poetischer Blick richtet sich auf Landschaft und Architektur, Mensch und Raum. Nur einmal zeigt sie sich selbst der Kamera: Im eigenen Brautkleid spielt sie mit dem Klischee und erzählt vom Sein als Künstlerin und Frau. Der Natur, die uns ihre Lehren erteilt, sind weitere Werkserien gewidmet. Kuratiert wurde die Ausstellung von Eva Riesinger.

Verena von Gagern-Steidle, Franziska in Tonne, 1974
Verena von Gagern-Steidle, Metaphysischer Raum, Taos, 1980
Verena von Gagern-Steidle, Barbara, 1979