Die Ausstellung wird bis zum 8. Juli 2018 verlängert!


Über zwanzig Jahre lang, von 1985 bis 2006, lebte und arbeitete Hannsjörg Voth(*1940) in den Wintermonaten in Marokko. In diesem Zeitabschnitt verwirklichte der Künstler seine skulpturalen Land-Art-Projekte „Himmelstreppe“ (1985/86), „Goldene Spirale“ (1994-97) und „Stadt des Orion“ (2000-2003). In den Jahren, in denen Voth nicht an diesen monumentalen und begehbaren Lehmskulpturen arbeitete, entstanden Arbeiten auf Papier und Objekte, die einen völlig anderen Werkkomplex bilden als die vorbereitenden konstruktiven Zeichnungen, mit denen Voth für seine Groß-Projekte warb.

Erstmals werden die Materialbilder und Objektkästen aus den Jahren 1987 – 2006 in einer Ausstellung präsentiert. Das MMK zeigt ca. 70 zwei- und dreidimensionale Arbeiten, die von Schwarz-Weiß-Fotografien von Ingrid Amslinger (*1940) ergänzt werden.Die Fotografin hatte seinerzeit die Entstehung der Großplastiken stimmungsvolldokumentiert, sich aber auch von der Wüste Marokkos zu neuen Bildmotiven inspirieren lassen. Die ausgestellten Fotografien spiegeln die Faszination von Sand, Wind und Licht der Landschaft wieder.


Im Skulpturenraum des MMK werden die Ausstellung begleitende Filme gezeigt.


    

Hannsjörg Voth, Moha sucht seine Kamele, 1987 und Hannsjörg Voth, o. T., 1999 (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018


     

Hannsjörg Voth, o. T., 1998 (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018 und Foto Ingrid Amslinger, Die Krafttiere des Ben Bou, 1988

Die Ausstellung wird gefördert von: