Im Jahr 1945 endete nicht nur das verbrecherische NS-Regime, sondern auch die Diktatur in der Kunst. Die Nationalsozialisten hatten während des „Dritten Reichs“ versucht, eine einheitliche bildende Kunst in Form eines Spät-Klassizismus zu etablieren, die alles Problematische, Emotionale und Abstrahierende aus der künstlerischen Darstellung ausschloss.

Nach dem Kriegsende suchten sich die bildenden Künstler schnell neue Wege in der Malerei und Bildhauerei. Eine kreative Vielfalt trat an die Öffentlichkeit, es wurde um Richtungen und Stile gerungen und gestritten.

In der Ausstellung sind unter anderem Werke von Sepp Auer, Renate Balda, Franz Blaas, Jürgen Brodwolf, Alfred Hrdlicka, Curt Lahs, Maria Moser, Franz Stanislaus Mrkvicka, Arnulf Rainer, Ulrike Reim, Alois Riedl, Karl Schleinkofer, Bernard Schultze und Walter Vopava zu sehen. Ca. 70 Arbeiten, Gemälde, Graphiken und Skulpturen, eröffnen einen spannenden Blick auf die Kunst der Zeit nach 1945 in Deutschland und Österreich.


  

Jürgen Brodwolf, Embryo-Figur, 2011                                            Martin Praska, Wie die Zeit vergeht, 1997(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Einblicke in die Ausstellung   


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